Journal 30

Willkommen bei Kinder sind Menschen e.V.

Kinder sind Menschen keine Ware, kein Eigentum.

 

Sie haben Rechte.

 

Ein Recht auf Familie! Ein Recht auf Liebe und Fürsorge! Ein Recht auf die eigenen Eltern!

 

Inobhutnahmen, das Geschäft mit Kindern

 

Seit Jahren steigen die Inobhutnahmen-Zahlen drastisch an. Beschwerden über willkürliche Inobhutnahmen durch Jugendämter nehmen stetig zu. Berichte über Misshandlungen in Obhut genommener Kinder- bis hin zu tragischen Todesfällen gingen durch die Medien.

„Das sind doch nur Einzelfälle“, behaupten die Politiker. Regierungen in Bund und Ländern versuchen durch Werbekampagnen das lädierte Image der Jugendämter aufzupolieren. Sie wollen damit den Mythos von den Einzelfällen aufrecht erhalten und beteuern: „Alles zum Wohle der Kinder“. Ihre PR-Spezialisten und die Massenmedien erklären das stetige starke Ansteigen der Inobhutnahme-Statistiken damit, dass die Eltern zunehmend schlechter (Erziehungsunfähiger) werden. Wenn dann Fälle von Willkür an die Öffentlichkeit gelangen, dann sind das nur bedauerliche Einzelfälle.

Ist es wirklich ein Mythos oder sind es tatsächlich nur Einzelfälle?

Zur Klärung dieser Frage wurden zahlreiche amtliche Statistiken untersucht, miteinander verglichen und analysiert. Die Ergebnisse wurden 2013 in dem Buch „Der Einzelfallmythos“ veröffentlicht.

Setzt man die Inobhutnahme-Statistik mit den Legislaturperioden in Beziehung und beachtet man die Gesetzesänderungen dieser Perioden, wird deutlich welche Parteien und/oder Bundeskanzler verantwortlich sind.

 

Meilensteine zur Eskalation

 

Politische Aktionen

 

1953 Das RJWG von 1922 wurde wieder in Kraft gesetzt und die Verantwortung wurde von den Innenministerien zu Kommunen und Landkreisen verlager.

1961(62) JWG: Die Macht der Freien Träger wurde gestärkt.

1991 Inkrafttreten des KJHG (SGB VIII)

2005 Kinder- und Jugendhilfeweiterentwicklungsgesetz (KICK)

2006 1. Koalitionsvertrag CDU und SPD

2006 Die Jugendministerkonferenz -> BMFSFJ, Ref. 511, Arbeitsgruppe frühe Hilfen/Frühwarnsysteme

2008 Die Änderung des §1666 trat am in Kraft.

2012 Kinderschutzgesetz (BKiSchG) Die Netzwerke „Frühe Hilfe“ werden im Gesetz verankert.

2013Aktionswochen der Jugendämter

 

 

Aktionen von NOGs (Nicht Regierung Organisationen)

 

AFET und AGJ sind Dachorganisationen, in denen sich die Branche der Jugendhilfe – Organisationen inkl. Jugendpsychiatrie und Jugendämter zusammengetan hat.

 

2005/6 haben AFET und AGJ sich reorganisiert und ihre Satzungen geändert. Zu ihren satzungsgemäßen Aufgaben gehört es, auf die Gesetzgebung einzuwirken und die Koordination ihrer Mitglieder (Organisationen, Behörden).

2001 Die AGJ etablierte verschiedene Fachausschüsse; unter anderem den Fachausschuss „Sozialpädagogische Dienste, erzieherische Hilfen

200110. DGJ-Gespräche zum Thema „Schwierigkeiten und Chancen im Verhältnis von Psychiatrie und Jugendhilfe“

2006 Forschungsprojekt in Rheinland-Pfalz: Ein Ziel der Aufbau von Kooperationsstrukturen zwischen der Erwachsenenpsychiatrie und der Kinder- und Jugendhilfe an den Forschungsstandorten.

 

Die milliardenschwere Kinder - und Jugendhilfe- Branche ist die Wachstumsbranche Nummer 1. Mit unverhohlenem Stolz prahlen die Landesjugendämter mit dem Nutzen für den Arbeitsmarkt.

„Heute arbeiten rund 750.000 Menschen in der Kinder - und Jugendhilfe, mehr als in der Automobilindustrie. Allein in den letzten 4 Jahren kamen mehr als 114.000 Stellen hinzu, ein so schnelles Wachstum gab es noch nie“. Quelle: Pressemappe zu den Aktionswochen der Jugendämter 2013 „Das Jugendamt. Unterstützung, die ankommt.“ Herausgeber: Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter

 

Mehr zum Thema

 

Aufruf zur Solidarität

 

Viele Betroffenen gehen nicht mehr zur Wahl, aus Protest darüber was der „Staat“ ihnen und ihren Kindern angetan hat. Das ist die falsche Taktik, denn damit stärken sie ungewollt die Macht der politisch Verantwortlichen für das Dilemma. Die Lobby und die Verdiener an diesem System werden ihre Freunde (Parteien) wählen.

 

Die richtige Taktik

 

Gehen Sie zur Wahl! Wählen Sie irgendeine Partei, die seit 2005 nicht an der Macht war! So werden wir die familienfeindlichen Regierungen los.

 

Väter und Mütter, wenn Ihr Eure Kinder liebt und selbst erziehen wollt,

Opas und Omas, wenn Ihr nicht wollt, dass Eure Enkel bei fremden Leuten – ohne Liebe – aufwachsen, dann wählt die Verantwortlichen ab! Ihr seid Millionen Eure Stimme Zählt.

 

Kinder sind Menschen e.V.