Journal 23

Willkommen bei Kinder sind Menschen e.V.

Kinder sind Menschen keine Ware, kein Eigentum.

 

Sie haben Rechte.

 

Ein Recht auf Familie! Ein Recht auf Liebe und Fürsorge! Ein Recht auf die eigenen Eltern!

 

Schutz vorm Baby-Klau

 

Der Trend zur Inobhutnahme unmittelbar nach der Geburt eines Kindes ist ungebrochen. Wie wir bereits in Journal 13 festgestellt haben, sind besonders Mütter betroffen, die selbst fremd untergebracht waren. Müttern wird die Erziehungsfähigkeit abgesprochen, noch bevor sie Gelegenheit hatten ein Kind zu erziehen. Eine Entnahme des Kindes ist nur zulässig, wenn eine Kindeswohlgefährdung vorliegt. Wie kann ein Jugendamt eine Kindeswohlgefährdung vorhersehen, obwohl die Betreffende ihr erstes Kind erwartet und somit auch keine Rück-schlüsse aus früherer Erziehungstätigkeit gezogen werden können?

Was steckt also dahinter? Die Vererbungslehre ist wieder da. Sie war im Dritten Reich die pseudowissenschaftliche Grundlage für den Rassenwahn, die Selektion und Vernichtung unwerten Lebens (Zwangssterilisation und Tötung – besonders von Kindern). „Stutte, Polligkeit, Muthesius, Villiger – all das sind Namen von Menschen, die als Nationalsozialisten im Bereich der Jugendwohlfahrt und der Kinder- und Jugendpsychiatrie das Werk der Selektion und Vernichtung vorangetrieben haben und die in der Nachkriegszeit lange in keiner Weise behelligt ihre Karrieren in Hochschulen und Verbänden fortsetzen konnten“, Zitat Ende. [www.agj.de/pdf/3-6/Studie_Heimerziehung_Endgueltige-Fassung_250311.pdf]

 

Diese Namen tauchen zum Beginn der 50iger Jahre in den beiden Dachorganisationen der Jugendwohlfahrt AFET und AGJ auf. AFET und AGJ sind Organisationen, in denen sich die Branche der Jugendhilfe – Organisationen inkl. Jugendpsychiatrie und Jugendämter zusam-mengetan hat. (Buch: Die Deutsche Schande)

Bis zu den 90iger Jahren war die Vererbungslehre tabu. Dann wurde sie unterschwellig in dem Projekt „Kinder psychisch kranker Eltern“ wieder eingeführt.

In einem Vortrag vom 18.03.2010 erläutert Prof. Lenz sein Projekt. Er sagt, dass eine Verer-bung vorliegen kann. Zwar schließt er in diesem Vortrag Vererbung als ein determinierender Faktoren aus, aber seine Arbeit hat das Thema salonfähig gemacht.

Das Projekt „Kinder psychisch kranker Eltern“ führte zu einem Projekt in Rheinland- Pfalz. In der im Internet veröffentlichten Projektkonzeption heißt es: „Das Projekt wird durchgeführt in Kooperation mit dem Deutschen Jugendinstitut in München und Prof.Dr. Albert Lenz, Dipl.-Psychologe, Mitglied im Vorstand des Deutschen Netzwerks für seelische Gesundheit.“ Weiter heißt es: „Ein weiteres Ziel des anwendungsbezogenen Forschungsprojekts war der Aufbau von Kooperationsstrukturen zwischen der Erwachsenenpsychiatrie und der Kinder- und Jugendhilfe an den Forschungsstandorten.“

Das Projekt wurde 2006 vom „ism“ in Kooperation mit Prof. Dr. Albert Lenz und dem DJI – München durchgeführt. Das Konzept ist „Frühe Hilfe“. Durch eine starke Vernetzung sollen Kinder psychisch kranker Eltern schneller in die Hände der Psychiatrie gelangen. [Sippen, nicht Individuen, sollen behandelt werden!?]

Das war die Geburtsstunde der „Netzwerke Frühe Hilfe“ (ursprünglich „Nationales Zentrums Frühe Hilfen (NZFH)“)

Das Thema ist in dem Buch „Die Deutsche Schande ausführlicher Behandelt. Inzwischen ist die Entwicklung weitergegangen. Die Netzwerke unterstehen den Jugendämtern. Seit der Einführung des Kinderschutzgesetzes (2012) sind die Netzwerke legal und im Gesetz verankert. Die zentrale Koordinationsstelle ist in Rheinland Pfalz.

Die einzige Aufgabe eines „Netzwerkes Frühe Hilfe“ ist das Sammeln personenbezogener sozialer Daten über Kinder und vor Allem ihrer Eltern, bei Ärzten, Erziehern, Familien-gerichten usw. Sie haben richtig gelesen, die Familiengerichte sind Teil der Netzwerke, die den Jugendämtern unterstehen. (So viel zum Thema unabhängige Gerichtsbarkeit.)

Was hier unter dem Deckmantel „Hilfe“ geschieht ist unseres Erachtens eine reine Spionage-tätigkeit. Das Sammeln solcher Daten, besonders wenn keine konkreten Verdachtsmomente vorliegen, ist natürlich Datenschutzrechtlich äußerst bedenklich. Das wissen auch die Jugen-dämter. Deshalb verlangen sie immer, in der Regel beim ersten Kontakt, eine Schweigepflichtentbindung. Eine von uns durchgeführte Studie belegt, dass kaum eine der verwendeten Vordrucke den gesetzlichen Vorgaben entspricht.

Eine Schweigepflichtentbindung, die statt Namen konkreter Personen nur Namen von Institutionen enthalten, ist ein Freibrief fürs Jugendamt, Daten an diese weiterzugeben und von diesen Daten einzusammeln. Da aber diese Vereine oder Institute ihrerseits miteinander vernetzt sind, gilt der Freibrief praktisch für jedermann.

 

Der Teufelskreis

 

Aufgrund zahlreicher Untersuchungen und Dokumenten ist davon auszugehen, dass 85% aller Gutachten (im Zusammenhang mit Inobhutnahmen) fehlerhaft oder gar falsch sind. Das Jugendamt (oder Gericht) besteht immer auf einem Gutachten. Lässt sich das Gutachten dahingehend auslegen, dass die Mutter oder der Vater psychisch krank ist (sind), wird das Kind ebenfalls als psychisch krank oder zumindest als potentiell psychisch krank stigmatisiert. Daraus leitet das Jugendamt das Recht ab, der jungen Mutter das Kind zu entreißen ohne das sie Erziehungsfehler gemacht oder das Kindeswohl in irgendeiner Weise beeinträchtigt hätte. Eine Familie, die in diesen Teufelskreis geraten ist, hat es schwer da wieder herauszukommen.

Wir empfehlen:

Unterzeichnen Sie nie eine Schweigepflichtentbindung, die Ihnen vorgelegt wird! Ist eine solche Entbindung erforderlich, lassen sie eine von ihrem Anwalt erarbeiten.

Widerrufen Sie vorsorglich alle früheren Schweigepflichtentbindungen!

Wenn Sie selbst Fremduntergebracht waren, müssen Sie auch die Schweigepflichtentbin-dungen Ihres ehemaligen Vormunds widerrufen.

(Für unsere Mitglieder halten wir entsprechend Vordrucke bereit.)

Und akzeptieren Sie keine psychologische/psychiatrische Gutachten oder Untersuchung!

Was uns am meisten Sorge bereitet ist die Tatsache, dass Jugendamt, Kinderpsychiatrie, Erwachsenenpsychiatrie und Gutachterbranche eine so enge Allianz bilden. Mit dem Wiederaufleben der Vererbungslehre bahnt sich eine gefährliche Entwicklung an. Da weder vom Jugendamt noch vom Gericht eingehende Meldungen auf Wahrheitsgehalt überprüft werden, kann jedes Gerücht von jedermann (auch anonym) den obigen Teufelskreis in Gang setzen. Wir steuern auf eine Diktatur der Psycho-Gutachter- Brache zu. Diese Leute haben inzwischen die Kontrolle über die Familien. In diesem Bereich ist ihre Macht bereits heute größer als die der Politiker und Richter. Zum Einfluss der Psychiatrie auf die Inobhutnahmen, siehe Journal 12.

Der einzige Schutz den Sie haben, besteht darin, die Weitergabe von persönlichen Daten ans Jugendamt bzw. ans „Netzwerk frühe Hilfe“ zu unterbinden. Falsche Angaben in amtlichen Akten müssen entfernt oder korrigiert werden. Dieses Recht wird Ihnen durch das Datenschutzgesetz gewährt, dazu brauchen Sie aber Einsicht in die Akten. Leider verstehen die meisten Familienanwälte nicht viel vom Datenschutz. Mache wissen nicht einmal wie man eine Akteneinsicht beim Jugendamt durchsetzt.

Kinder, die fremd untergebrach wurden, sollten, nach Erreichen der Volljährigkeit, Akteneinsicht beim Jugendamt und im Heim vornehmen und die Akten bereinigen lassen und alle Schweigepflichtentbindungen, auch die ihres Vormunds, wiederrufen.

 

 

Kinder sind Menschen e.V.

Aufruf zur Solidarität

 

Staatliche Willkür und Korruption blüht und gedeiht nur dort wo die Opfer schweigen. Korrupte Typen scheuen nichts mehr als das Licht der Wahrheit. Sie verstecken sich hinter Lügenberichten, hinter ihren Ämtern, hinter Vorgesetzten, die noch schlimmer sind als sie.

Richten Sie Ihr Licht der Wahrheit auf die Kinderdiebe und Kinde-händler.

Getrennt marschieren, gemeinsam zuschlagen, das ist der Weg.

Wie Sie effektiv und gefahrlos gegen unsere gemeinsamen Feinde vorgehen können lesen Sie auf unserer Seite "Ihre Aktionen".