Journal 22

Willkommen bei Kinder sind Menschen e.V.

Kinder sind Menschen keine Ware, kein Eigentum.

 

Sie haben Rechte.

 

Ein Recht auf Familie! Ein Recht auf Liebe und Fürsorge! Ein Recht auf die eigenen Eltern!

 

 

Spionagenetz Arzt/Schule – Oder wem kann man noch trauen

 

[Dieser Text wurde ursprünglich in 2012 als Pressemeldung herausgegeben. Er wurde dann aber aus dem Presseportal entfernt. Er wird nun als Journal erneut veröffentlicht, da das Thema aktueller ist als je, besonders im Zusammenhang mit den Themen Baby-Klau (Journal 13 und 18) und Missbrauch von Schweigepflichtentbindungen (Journal 5 und 6).]

 

Das im Januar in Kraft getretene Kinderschutzgesetz (BKiSchG) hebt faktisch die Schweige-pflicht gegenüber dem Jugendamt auf. Dies gilt für Ärzte, Psychologen und alle die beruflich mit der Erziehung zu tun haben, insbesondere Lehrer und Erzieher.

Wenn Sie ihrem Arzt oder Psychologen von Schwierigkeiten mit der Erziehung ihrer Kinder erzählen, kann dieser das gesagte als -Kindeswohlgefährdung- einstufen und ist damit automatisch von der Schweigepflicht entbunden. Ist das tatsächlich ein Problem- Sollten wir nicht froh sein, dass die Behörden rechtzeitig gewarnt werden und den Kindern schneller und besser geholfen werden kann- Die Befürworter wollen uns das Glauben machen. Angesichts der katastrophalen Zustände in Deutschland kann man dem jedoch nicht zustimmen. Seit 2001 haben wir ein steiles Ansteigen von Inobhutnahmen durch die Jugendämter. Die Beschwerden von betroffenen Eltern über Willkürakte nehmen drastisch zu. Der Petitions-ausschuss des Europaparlaments hat mehrfach in Berlin interveniert.

Basierend auf den Ergebnissen einer Studie der KatHO NRW zum Thema Kinder psychisch kranker Eltern wurde 2006 in Rheinland-Pfalz ein Projekt durchgeführt, dessen Zweck war: „Der Aufbau von Kooperationsstrukturen zwischen der Erwachsenenpsychiatrie und der Kinder- und Jugendhilfe“. Von 2006 auf 2008 stiegen die Inobhutnahmen in Rheinland-Pfalz um 77%. Die alte Vererbungslehre des 3.Reichs ist wieder eingeführt. Hier liegt das Problem. (Die deutsche Schande ISBN 978-3-8423-6574-2). Seit Januar ist es legal persönliche inkl. medizinischer Daten nach Belieben weiter zu geben. Es genügt der Hinweis auf den Verdacht es könne eine Kindeswohlgefährdung vorliegen.

Wem kann man noch vertrauen, zu wem kann man mit seinen Sorgen gehen- Geistliche (Seelsorger) und Anwälte sind in dem Gesetz nicht aufgeführt.

Kann ich also zu meinem Pfarrer gehen und ihn um Hilfe bitten- Im Prinzip ja- Bei Geistlichen von kleineren Religionen (sogenannte Sekten) brauchen Sie keine Bedenken zu haben. Bei Seelsorgern der Katholischen- und Evangelischen-Kirche könnte es jedoch zu einem Interessenskonflikt kommen. Viele Einrichtungen der Erziehungs- und Hilfe-Branche haben kirchliche Träger. Um Aufschluss darüber zu erhalten, wie die etablierten Kirchen mit der Situation umgehen, habe ich im Namen von Kinder sind Menschen sowohl die EKD als auch die Deutsche Bischofskonferenz (Katholische-Kirche) um eine Stellungnahme gebeten. Beide haben geantwortet. Die katholischen Bischöfe konnten oder wollten keine Stellungnahme abgeben.

Hier nun einen Auszug aus der Stellungnahme der EKD. „Das Verhältnis zwischen dem Seelsorgegeheimnis - und der damit verbundenen Schweigepflicht - und dem Schutzauftrag nach - 8 SGB VIII, ist Teil einer schwierigen und weitreichenden Diskussion.

In der evangelischen Kirche hat das Beicht- und Seelsorgegeheimnis einen hohen Stellenwert. - - http://www.ekd.de/synode2009_ulm/beschluesse/beschluss_seelsorgegeheimni...“ Ein klares Bekenntnis zum Beichtgeheimnis. Inwieweit Kinderheimleiter oder Erzieher einen Seelsorgerischen Auftrag haben, müssen Sie im Einzelfall erfragen.

 

Zusatz (nicht in der ursprünglichen Veröffentlichung enthalten):

 

Das Netz ist inzwischen komplettiert worden. Hebammen und Familienrichter sind ebenfalls Informationsgeber. Die Informationen werden von den Netzwerken „Frühe Hilfe“ gesammelt und auf „Ewig“ bereitgehalten. (Eine Empfehlung für eine Schweigepflichtentbindung enthält den Satz „Andernfalls gilt sie über meinen Tot hinaus“ Die Netzwerke sind den Jugendämtern unterstellt. Aber sie sind über eine Koordinationsstelle verbunden und organisiert. Die sogenannten Baby-Lotzen sind eine Einrichtung der „Netzwerke Frühe Hilfe“, deren Aufgabe es ist, von schwangeren Frauen Sozialdaten über die Familie des noch ungeborenen Kindes zu erhalten, welche nicht unter die Schweigepflicht-Einschränkungen durch das BKiSchG fallen. Dem gleichen Zweck dienen die Schweigepflichtentbindungen. Die Jugendamts-mitarbeiter sind gehalten wenn möglich beim ersten Kontakt eine solche zu erhalten.

 

Richard Moritz

 

 

 

Kinder sind Menschen e.V.

Aufruf zur Solidarität

 

Staatliche Willkür und Korruption blüht und gedeiht nur dort wo die Opfer schweigen. Korrupte Typen scheuen nichts mehr als das Licht der Wahrheit. Sie verstecken sich hinter Lügenberichten, hinter ihren Ämtern, hinter Vorgesetzten, die noch schlimmer sind als sie.

Richten Sie Ihr Licht der Wahrheit auf die Kinderdiebe und Kinde-händler.

Getrennt marschieren, gemeinsam zuschlagen, das ist der Weg.

Wie Sie effektiv und gefahrlos gegen unsere gemeinsamen Feinde vorgehen können lesen Sie auf unserer Seite "Ihre Aktionen".