Pressemitteilungen 2016

Willkommen bei Kinder sind Menschen e.V.

Kinder sind Menschen keine Ware, kein Eigentum.

 

Sie haben Rechte.

 

Ein Recht auf Familie! Ein Recht auf Liebe und Fürsorge! Ein Recht auf die eigenen Eltern!

Pressemitteilungen 2016

Übersicht:

http://pressemitteilung.ws/node/636653 vom 18.01.2016 Auch Kritik über Unfairness sollte fair sein.

http://pressemitteilung.ws/node/648344 vom 03.04.2016 Buchvorstellung KINDER SIND MENSCHEN Jahrbuch 2015

http://pressemitteilung.ws/node/661217 EU am Scheideweg

http://pressemitteilung.ws/node/667360 Nicht den Blick für das Wesentliche verlieren

 

Pressemeldung vom 18.01.2016 http://pressemitteilung.ws/node/636653

 

Auch Kritik über Unfairness sollte fair sein

 

Birgit Zeller, Leiterin des Landesjugendamtes Rheinland-Pfalz und Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter kritisiert die Süddeutsche Zeitung wegen Ihres Magazinbeitrags „In Fremden Händen“. Sie kritisiert den Beitrag – nicht ganz zu Unrecht – als Einseitig. Als Vorsitzender des Vereins Kinder sind Menschen e.V. erhalte ich fast täglich solche Meldungen. Im Rahmen unserer Tätigkeit überprüfen und analysieren wir die Fälle anhand von Gerichtsprotokollen und Gutachten. Fälle, wie sie im SZ-Magazine dargestellt wurden gibt es genügend – anhand von Akten nachweisbar. Ohne Prüfung der Aktenlage ist eine objektive Beurteilung kaum möglich. Dass wissen unseriös arbeitende Jugendämter auch, weshalb sie die Akteneinsicht verweigern. Viele der 600 Jugendämter arbeiten korrekt; natürlich gibt es dort auch Pannen und Fehlentscheidungen. Wer nichts zu verbergen hat, hat kein Problem damit sich in die Akten schauen zu lassen. Wir stufen die Jugendämter, anhand der Bereitschaft den Betroffenen Akteneinsicht zu gewähren, in seriös und unseriös ein.

Mit der vielbeschworenen Transparenz seitens der Jugendämter ist es nicht weit her. Eine Zusammenarbeit mit den Jugendämtern ist nahezu unmöglich. Da wir schön solche Probleme haben, obwohl wir nicht journalistisch tätig sind und die Informationen unserer Mitglieder vertraulich sind, werden die Jugendämter wohl kaum bereit sein Journalisten die Wahrheit zu sagen.

Bisher waren die Berichte der öffentlichen Medien eher einseitig zu Gunsten der Jugen-dämter. Wir sehen den SZ-Beitrag als Indiz dafür, dass Journalisten endlich mal Bereit sind der Öffentlichkeit die andere Seite zu präsentieren.

Wenn jemand in dieser scharfen Form kritisiert, so wie Frau Zeller, kritisiert er sich mitunter selbst. Frau Zeller schreibt, Zitat: „Therapeutinnen geben die Erkenntnisse, die sie im Rahmen ihrer Arbeit gewinnen, nicht an die Jugendämter weiter. Das dürfen sie nicht, denn sie unterliegen der Schweigepflicht und müssen die Regeln des Datenschutzes beachten.“ Was sie jedoch verschweigt, ist die Tatsache, dass diese Schweigepflicht systematisch umgangen wird. Jugendamts-Mitarbeiter sind gehalten sich gleich zu Beginn ihrer „Hilfe“ eine Schweigepflichtentbindung unterschreiben zu lassen. Einer von uns durchgeführten Studie zufolge entspricht kaum eine dieser Entbindungen den gesetzlichen Vorgaben. Insbesondere die Vorgeschriebene Aufklärung über Zweck und Ziel dieser Aktion bleibt aus oder ist unzureichend. Keine der von uns befragten Personen gab an, ausreichend informiert worden zu sein. Besonders bedenklich erscheint uns ein Vordruck der Netzwerkstelle Kinderschutz des Jugendamts Koblenz (Rhpf) heißt es: „Diese Erklärung ist zu jedem Zeitpunkt widerrufbar. Ansonsten gilt sie über meinen Tod hinaus“.

Die Netzwerke Frühe Hilfe, die den Jugendämtern unterstellt sind, haben die Aufgabe Daten zu sammeln. Zu den Informationsgebern der Netzwerke (Jugendämter) gehören auch Psychologen und sogar die Familienrichter. Eine leichtfertig unterschriebene Schweige-pflichtentbindung kann verhängnisvoll sein. Nicht gerade selten sind Formulierungen wie: „gegenseitiger Informationsaustauch“, auch werden oft Institutionen statt Namen genannt. Deshalb empfehlen wir unseren Mitgliedern immer, alle Schweigepflichtentbindungen zu überprüfen und gegebenenfalls zu widerrufen oder durch gesetzeskonforme zu ersetzen, um Missbrauch vorzubeugen.

Laut offiziellen Statistiken (Statistisches Bundesamt) liegt in nur bei etwa 16% der Inob-hutnahmen eine akute Gefährdung (zwingende Notwendigkeit) vor. Hier ist Kritik mehr als angebracht. Frau Zeller tut den seriösen und gut arbeitenden Jugendamtsmitarbeitern gewiss keinen Gefallen, wenn sie aus PR-Gründen jegliche Kritik pauschal zurückweist. Das willkürliche oder übereilet Herausreißen der Kinder aus der Familie wird in der Regel weder von den Eltern noch von den Kindern als Hilfe empfunden. Wenn Frau Zeller ernsthaft daran gelegen ist, den Ruf der Jugendämter zu verbessern, dann sollte sie Kritik nicht einfach zurückweisen, sondern ernst nehmen und die Ursachen bekämpfen.

Fairness kann sie nur erwarten, wenn sie selbst fair ist und von den Jugendämtern Fairness gegenüber den Eltern und Kindern verlangt.

 

Richard Moritz für den Verein Kinder sind Menschen.

 

Pressemitteilung vom 03.04,2016 http://pressemitteilung.ws/node/648344

Buchvorstellung KINDER SIND MENSCHEN Jahrbuch 2015

 

Dieser Almanach des „Vereins Kinder sind Menschen e.V.“ ist ein Spiegel aktueller Zeitereignisse, die jeden Bürger direkt oder indirekt betreffen. Das wichtigste Anliegen des Vereins ist die Aufklärung in Bezug auf Herausnahmen von Kindern durch deutsche Jugendämter – auch aus intakten Familien. Der Autor und Vorsitzender des Vereins „Kinder sind Menschen e.V.“ hat bereits mit seinen Büchern „Die deutsche Schande der Kinderklau“ und der „Einzelfallmythos“ Aufsehen erregt.

Um Mitglieder und Nichtmitglieder fortlaufend über aktuelle Fakten zum Thema zu informiert, veröffentlicht der Verein in unregelmäßigen Abständen Journale in seiner Homepage. Die Journale enthalten wertvollen Tipps, die zum Teil auf aktuellen Gerichtsurteilen basieren. Diese sind teilweise nicht in den früheren Werken des Autors enthalten, da sie zum Zeitpunkt der Herausgabe noch nicht gegeben werden konnten.

Der Autor hat mit diesem Buch dem Wunsch vieler Vereinsmitglieder entsprochen, die Journale als kompakte Sammlung zur Verfügung zu stellen. Dieses Jahrbuch, das alle Journale und Veröffentlichungen des Vereins bzw. seines Vorstands bis einschließlich 31.12.2015 enthält, ist die ideale Ergänzung zum „Handbuch Umgang mit dem Jugendamt“, welches sich bei den Betroffenen größter Beliebtheit erfreut. Die Beiträge des Jahrbuches sind chronologisch angeordnet und sind somit auch ein Spiegel aktueller Ereignisse. Die in diesem Buch enthaltene Auflistung aller Quellen (inklusive der, der vorangegangenen Bücher) sind eine wertvolle Hilfe für jeden, der sich mit diesem brisanten Thema näher befasst. Das Buch des Autors Richard Moritz ist im BoD Verlag ISBN 9783837086041 erschienen.

 

Pressemitteilung vom 26. 06.2016 http://pressemitteilung.ws/node/661217

 

EU am Scheideweg

 

Die Entscheidung der Briten die EU zu verlassen zwingt die Politiker in Brüssel ihre bisherige Politik zu überdenken. Die Entscheidung wurde nicht von der britischen Regierung getroffen sondern vom Volk, von Bürgern der EU, die die Zugehörigkeit zur Union als Belastung ansahen. Damit haben sie ein Signal gesetzt. Die Unzufriedenheit mit der Brüsseler Politik beschränkt sich nicht auf England. Die Politiker befürchten zu Recht einen Dominoeffekt. Bleibt nur zu hoffen, dass sie bei ihren Krisensitzungen nicht nur nach Britannien schauen sondern vor allem auf die eigenen Fehler.

Die familienfeindliche Gender-Ideologie, die derzeit das Steckenpferd europäischer Politiker zu sein scheint, stößt besonders bei den östlichen EU-Staaten auf Widerstand. Die von den EU-Gender-Ideologen geforderte Gleichstellung der Homo-Ehe mit der normalen Ehe stößt bei der breiten Bevölkerung nicht auf Gegenliebe.

Die äußerst familienfeindliche Politik zeigt sich besonders in den extrem steigenden Inobhutnahme-Statistiken. Allein in Deutschland werden Tag für Tag über hundert Kinder vom Jugendamt in Obhut genommen, meist gegen den Willen und Widerstand von Eltern und Kindern. Lau offiziellen Statistiken liegt bei nur 16% eine tatsächliche (akute) Gefährdung vor. Bei den übrigen 84% liegt allenfalls eine vermutete/latente oder keine Gefährdung vor. Als Hauptgründe werden Überforderung und wirtschaftliche Not genannt. Aber diese sind Hausgemacht. In keinem anderen Land Europas schreitet die Verarmung der breiten Bevölkerung so schnell voran wie in dem einstigen „Wirtschaftswunderland“.

Herr Münch vom BKA warnt vor einer Zunahme des Rechtsradikalismus. Das Thema lässt sich aber nicht auf die Flüchtlingssituation reduzieren. Willkürliche, vor Allem aber das rigorose teilweise brutale Vorgehen bei den Inobhutnahmen führt zum Hass gegen den Staat und die Behörden. Das Jugendamt ist heute mehr gehasst als das Finanzamt. Ich beobachte die Inobhutnahme-Scene seit Jahren. Und ich habe festgestellt, dass Rechtsradikale zunehmend die Wut der betroffenen Eltern ausnutzen, um ihre Propaganda an den Mann zu bringen. Wir brauchen keine Flüchtlinge, um den Rechtsradikalismus zu fördern, die EU-Familienpolitik reich völlig aus.

Wenn die EU ihre Familienpolitik nicht ändert, wird sie zerbrechen. Wenn die Politiker versagen, entscheiden die Bürger, so wie es in England geschehen ist. Jetzt ist der Zeitpunkt. Die EU ist am Scheideweg. Welche Richtung wird sie einschlagen?

 

Pressemitteilung vom 05.08.2016 http://pressemitteilung.ws/node/667360

 

Nicht den Blick für das Wesentliche verlieren

 

Kürzlich sind die neusten Zahlen der Inobhutnahmen erschienen. Die Dominanz der unbegleiteten Einreisen verleitet dazu das eigentliche Problem zu verharmlosen. Seit zehn Jahren steigt die Zahl der Inobhutnahmen stetig an, auch ohne unbegleitete Einreisen.

Eine Auswertung der offiziellen Statistiken des statistischen Bundesamtes zeigt, dass der starke Anstieg der Flüchtlinge einen spürbaren Einfluss auf die Gesamtsituation hat. Um aber die aktuellen Zahlen mit früheren Jahren vergleichen zu können, muss man die Gesamtstatistik der Inobhutnahmen um die Komponente „unbegleitete Einreise“ reduzieren.

Die erste, vom Verein Kinder sind Menschen e.V. unterstützte, umfassende Auswertung der Statistiken bis 2012 (in dem Buch „Der Einzelfallmythos“ veröffentlicht), hat den Nachweis erbracht, dass der Anstieg der Inobhutnahme-Statistik von den vorhandenen Unterbringungskapazitäten abhängt. Daher haben wir angenommen, dass der Flüchtlingsstrom zu einer Entlastung der Familien führen würde. Von 2010 auf 2011 gab es einen starken Anstieg von unbegleiteten Einreisen, das führte zu einer Verlangsamung des Anstiegs von Inobhutnahmen aus Familien. Der Trend wurde aber nicht gebrochen. Die Entlastung erfolgte in der Altersgruppe der 12 bis 18 Jährigen, von 2014 auf 2015 schätzungsweise um mehr als 50%.

Die, nun von Flüchtlingskindern und –jugendlichen belegten Kapazitäten, samt den für diese neu geschaffenen, werden in wenigen Jahren frei werden. Diese müssen dann wieder aufgefüllt werden. Der Boom ist vorprogrammiert.

Ungebrochen ist der Run auf Babys und Kleinstkinder. Von 2010 bis 2015 beträgt der Zuwachs an Inobhutnahmen von Kindern unter 3 Jahren 40%.

Die Statistik „Aufenthalt vor der Maßnahme (ZR 2.1.1 Lfd. Nr. 37 Krankenhaus (nach der Geburt)“, wird erst seit 2014 geführt. Der Zuwachs von 2014 auf 2015 betrug 52%.

Mehr: Siehe Anhang

 

 

Kinder sind Menschen e.V.