Pressemitteilungen 2015

Willkommen bei Kinder sind Menschen e.V.

Kinder sind Menschen keine Ware, kein Eigentum.

 

Sie haben Rechte.

 

Ein Recht auf Familie! Ein Recht auf Liebe und Fürsorge! Ein Recht auf die eigenen Eltern!

Pressemitteilungen 2015

Übersicht:

 

http://pressemitteilung.ws/node/604789 vom 25 03 2015 Gegen Korruption und Amtswillkür

http://pressemitteilung.ws/user/47634/track vom 23.05.2015 Das Vertrauen schwindet

http://pressemitteilung.ws/node/608281 vom 04.06.2015 Überwältige Mehrheit 400 von 80 Millionen

http://pressemitteilung.ws/node/609312 vom 25.6.2015 Gezielte Falschinformation von Medien und Öffentlichkeit.

http://pressemitteilung.ws/node/609614 vom 01. 07.2015 Starke Zunahme der Inobhutnahmen in Bayern in 2014

http://pressemitteilung.ws/node/611318 vom 14.07.2015 Das Problem der Zuständigkeit

http://pressemitteilung.ws/node/634019 vom 13.12.2015 Fluch und Segen zugleich

http://pressemitteilung.ws/node/634657 vom 20.12.2015 Frieden auf Erden

 

 

Pressemeldung vom 25 03 2015

 

http://pressemitteilung.ws/node/604789

 

Gegen Korruption und Amtswillkür

 

Die Meldungen über Willkür und Korruptionsverdacht, besonders im Bereich der Jugend-hilfe, hat erschreckende Ausmäße angenommen. Bereits seit Jahren propagiert der Verein „Kinder sind Menschen e.V.“ den Beschwerdeweg, als erprobtes Mittel zur Korruptions-abwehr. Dieses wertvolle erprobte Werkzeug wurde aber bisher wenig oder inkorrekt angewendet. Eine vom Vereinsvorstand durchgeführte Analyse ergab, dass das Prinzip nicht verstanden wurde. Auch wussten viele nicht, wie sie es machen sollten.

Nun bietet der Verein „Kinder sind Menschen e.V. ein kostenloses E-Book unter dem Titel „Gemeinsam gegen illegale Kindesentnahmen“ an.

Das Buch ist in einer leicht verständlichen Sprache geschrieben, sodass es auch von Menschen mit geringerer Bildung verstanden wird. In diesem kostenlosen E-Book wird der Sinn dieses Verfahrens erklärt und zahlreiche Musterbeschwerden zeigen die Einfachheit der Anwendung.

Das in diesem Buch beschriebene Verfahren basiert auf dem im Grundgesetz verankerten Petitions- und Beschwerderecht. Wird eine Beschwerde nicht berücksichtigt oder abschlägig beschieden, so erfolgt eine neue Beschwerde, über den, der die Beschwerde nicht oder nicht korrekt bearbeitet, bzw. den Missstand nicht beseitigt hat, an dessen Vorgesetzten. Die Philosophie des Verfahrens geht davon aus, dass die Mehrzahl der Bestochenen Leute in den Chef-Etagen sitzt. Diese werden entlarvt, indem ihre Vertuschungsversuche auf höheren Ebenen bekannt werden.

Deutschland hat den Platz 15 im internationalen Vergleich (über 150 Länder) erreicht und schickt sich an weiter nach oben zu gelangen. Das in dem E-Book beschriebene Verfahren ist durchaus geeignet den schändlichen Trend zu stoppen oder gar umzudrehen. Wer möchte schon in einer „Bananenrepublik“ BRD leben?

 

Das E-Book kann von http://richardmoritz.de/home/%C3%B6ffentlich.html kostenlos herunter geladen werden.

 

 

Pressemitteilung vom 23.05.15

 

http://pressemitteilung.ws/user/47634/track

 

Das Vertrauen schwindet

 

„Die Wachsamkeit ist gestiegen, auch in der allgemeinen Bevölkerung“, so lautet die Standardbegründung für die stetig steigenden Inobhutnahmen-Statistiken. Das würde aber bedeuten, dass die Meldungen aus der Bevölkerung (von Nachbarn, Verwandten, Lehrer…) ans Jugendamt in ähnlicher Größenordnung steigen, wie die Inobhutnahmen-Statistiken. Wenn dem so ist, muss sich dies auch in den Statistiken zeigen. Eine Auswertung der amtlichen Statistiken (2010 bis 2013) vermittelt uns jedoch ein ganz anderes Bild (siehe Anhang).

Die Wachsamkeit der allgemeinen Bevölkerung, in Bezug auf Kindeswohlgefährdung ist in der Tat gestiegen. Aber wohl in erster Linie gegenüber den Jugendämtern und der Erziehungsbranche. In allen Bundesländern ist der Anteil der Meldungen, seitens der Bevölkerung, ans Jugendamt stark zurückgegangen. Die rigorose – teilweise brutale Herausnahme-Praxis - beginnt auf die Jugendämter zurückzuschlagen. Meldungen von Nachbarn und Verwandten sind um 41,1% zurückgegangen. Lehrer und Erzieher sind inzwischen sehr zurückhaltend geworden, wenn es um Meldungen ans Jugendamt geht. Mit 63,6% zeigt diese Informanten Gruppe den stärksten Rückgang.

Ursache des Vertrauens-Schwund ist wohl die Aufklärung der Öffentlichkeit durch Berichte im Internett. Auch die ständigen Beteuerungen seitens der Jugendämter und unserer Politiker, es gehe nur ums Wohl der Kinder, konnte den Schwund nicht verhindern. Ebenfalls brachte die aufwendige Werbe-Kampagne mit dem Slogan „Jugendamt, Hilfe die ankommt“, kein neues Vertrauen, wie die Statistiken belegen. Der Anstieg der Inobhutnahmen-Statistik resultiert nachweislich aus eigenen „Beschaffungsmaßnahmen“ seitens der Jugendämter und der sozialen Dienste. Beim Spitzenreiter Mecklenburg-Vorpommern waren es 2013 sogar 63,4%.

Die Zurückhaltung seitens der Bevölkerung führt sicher dazu, dass weniger voreilige Herausnahmen (Inobhutnahmen ohne Einwilligung seitens Eltern und/oder Kindern) zurückgehen, was sehr begrüßenswert ist. Aber es besteht auch die Gefahr, dass notwendige Hilfen nicht gegeben werden können, aus Angst vor Willkürlichkeiten durch staatliche Stellen. Kein anständiger Mensch möchte Beihilfe zur leichtfertigen Zerstörung von Familien leisten und damit Schuld auf sich laden.

Bleibt nur die Hoffnung, dass unsere Politiker endlich aufwachen und erkennen, dass ihre bisherige Familienpolitik gescheitert ist.

Anhang: Auszug aus Journal 16

 

Pressemitteilung vom 04.06.2015

 

http://pressemitteilung.ws/node/608281

 

Überwältige Mehrheit 400 von 80 Millionen

 

Die Sensationsmeldung „Eine große Mehrheit der Deutschen ist dafür, dass Homo-Ehen Kinder adoptieren dürfen“ dominiert z.Z. den deutschen Blätterwald. Spiegel Online meldet, dass von nur 500 befragten rund Dreiviertel für ein Adoptionsrecht von Homo-Ehen seien. Keine Aussagen darüber, ob die Befragten repräsentativ waren oder ob die Befragung im Homoviertel durchgeführt wurde. Aufgrund einer solchen Umfrage die Behauptung aufzustellen, dass das die Mehrheit der Deutschen sei, ist billiger Sensationsjournalismus. Im Übrigen liest sich der Artikel wie eine Werbeschrift für gleichgeschlechtliche Ehen.

Der Meldung zufolge fordern zahlreiche Prominente aus Politik, Gesellschaft, Kultur Sport und Kirchen das Recht auf Eheschließung für Homosexuelle, um die „Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Paare zu beenden. Welche Diskriminierung denn? Schwule und Lesben haben, so wie jeder normale Mensch auch das Recht sich zu vermehren. Sie können so viele Kinder in die Welt setzen wie sie wollen – sie müssen sie nur selbst machen. Wenn sie sich davor ekeln, ist es ihre Sache.

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, wird mit folgenden Worten zitiert: „Die Bedeutung der Ehe zwischen Mann und Frau wird dadurch kein bisschen geschmälert". Offensichtlich ist das die Meinung der gesamten evangelischen Kirchenführung. So sagte Markus Dröge, Evangelischer Landesbischof von Berlin, dem SPIEGEL, die Synode habe auf ihrer Frühjahrstagung beschlossen, innerhalb von einem Jahr die Segnung von Menschen in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft der kirchlichen Trauung rechtlich und liturgisch gleichzustellen. Damit wird eine Abkehr von den christlichen Werten demonstriert. Der Vatikan hat sich wenigstens noch empört über das Ergebnis in Irland gezeigt.

Diese „Werbeschrift für Homo-Ehen“ hat keinen Raum für gegenteilige Ansichten oder gar Kritik, wie es sich für guten Journalismus geziemen würde.

Kein Hinweis auf die negativen Folgen einer Freigabe des Adoptionsrechts für vermehrungsfeindliche Ehen. Kein Wort darüber, dass hiermit eine Nachfrage an Kindern aus Hetero-Ehen geschaffen würde. Gegen Homo-Ehen ist nichts einzuwenden, aber mit einem Adoptionsrecht für solche würden unsere Politiker sich schwer gegen die kommende Generation versündigen.

Einen ausführlichen Artikel zum Thema Homo-Ehen und Kindesentnahmen finden Sie unter http://kindersindmenschen.com/aufkl%C3%A4rung/journal%2017.html

 

http://pressemitteilung.ws/node/609312 vom 25.6.2015

 

Gezielte Falschinformation von Medien und Öffentlichkeit.

 

Auch in PR-Meldungen und Pressemappen sollte man sich an die Wahrheit halten. Das gilt auch (und besonders) für amtliche Stellen. Vor Allem wenn man statistische Zahlen zur Darstellung seinen Leistungen präsentiert, sollte zumindest die Größenordnung stimmen. Niemand wird in einer derartigen Publikation negative Dinge weitergeben. Das ist legitim, aber zwischen dem Weglassen von ungünstigen Fakten und gezielten Falschinformationen besteht ein gewaltiger Unterschied.

Die BAG Landesjugendämter hat in ihrer „Pressemappe zu den Aktionswochen der Jugendämter 2013“ die Behauptung veröffentlicht, dass in 2011 73,9 % (28, 429) von Amts wegen aufgrund akuter Gefährdung in Obhut genommen wurden. Das ist mehr als übertrieben. Im Jahre 2012 wurden lediglich 16% wegen akuter Gefährdung in Obhut genommen. Bundesweit wurden 11 171 (28%) Kinder in „Obhut“ genommen, ohne dass eine Gefährdung vorlag, nicht einmal eine latente. In Schleswig-Holstein wurden sogar 51% der „Inobhutnahmen“ vorgenommen, ohne das eine akute oder latente Gefährdung gegeben war (siehe Anhang). Aus der „Drucksache 18/2025 Schleswig-Holsteinischer Landtag“ geht hervor, dass bei 85% der Fälle eine Herausnahme ohne vorangegangene Gefährdungseinschätzung erfolgte.

Diese statistischen Wahrheiten können, selbst mit den besten PR. Lügen, nicht weggewischt werden. Die Notwendigkeit zur Image-Aufbesserung ist zweifellos gegeben. Solange die Statistiken aber so aussehen, werden selbst die besten Werbestrategen der BAG die Menschen nicht davon überzeugen können, dass „das gute Jugendamt“ die armen Kinder vor ihren bösen Eltern schützt.

 

 

http://pressemitteilung.ws/node/609614 vom 01. 07.2015

 

Starke Zunahme der Inobhutnahmen in Bayern in 2014

 

4,675 Inobhutnahmen von Kindern in Bayern. Die tatsächliche Zunahme um 65% muss allerdings relativiert werden, da der Anteil an unbegleiteter Einreise erheblich ist. Für die fast 2000 betroffenen Kinder und Jugendliche war die Inobhutnahme notwendig und sicherlich eine wertvolle Hilfe. Aber die Statistiken zeigen auch die andere Seite der Medaille. Nach wie vor reißen die Meldungen über unberechtigte Kindesentnahmen durch Jugendämter nicht ab.

Zunächst aber die Originalmeldung: „4 675 vorläufige Schutzmaßnahmen für Kinder in Bayern

Der mit Abstand häufigste Anlass waren 1 986 Kinder und Jugendliche, die unbegleitet aus dem Ausland einreisten

Im Jahr 2014 wurden in Bayern insgesamt 4 675 vorläufige Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche ergriffen – in mehr als 60 Prozent der Fälle waren männliche Minderjährige betroffen. Laut Bayerischem Landesamt für Statistik war 2014 der häufigste Anlass die unbegleitete Einreise aus dem Ausland mit 1 986 Fällen. (…)

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, wurden im Jahr 2014 insgesamt 4 675 Minderjährige in Schutz genommen, was gegenüber dem Vorjahr (2 841) einem Plus von fast 65 Prozent entspricht. Betroffen waren 2 904 Jungen (62 Prozent) und 1 771 Mädchen (38 Prozent).

Auffällig ist die hohe Zahl von Schutzmaßnahmen für 1 986 unbegleitete Minderjährigen aus dem Ausland – im Vorjahr waren es 349 Minderjährige, was einem Plus von rund 470 Prozent entspricht. Hiervon waren 1 741 männliche Kinder und Jugendliche (88 Prozent) und 245 weibliche (12 Prozent).

Zweithäufigster Anlass (968 Fälle) war die Überforderung der Eltern bzw. eines Elternteils. Hier war gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 10 Prozent zu verzeichnen.

Schutzmaßnahmen in Bayern 2014

Schutzmaßnahmen

---

Anlass Insgesamt 4 675 davon männlich 2 904 weiblich 1 771

Schutzmaßnahmen

darunter nach Anlass1)

Überforderung der Eltern/eines Elternteils ges. 968 m 438 w 530

Vernachlässigung ges. 534 m 248 s 286

Anzeichen für Misshandlung ges. 273 m 95 w 178

unbegleitete Einreise aus dem Ausland ges. 1 986 m 1 741 w 245

Beziehungsprobleme ges 532, m 191, w 341

_________

1) Es können für jeden Minderjährigen bis zu zwei Anlässe der Maßnahme angegeben werden.

(…).“ (Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik Pressemitteilung 153/2015/54/K vom 10. Juni 2015)

Auswertung:

Wegen der extremen Zunahme der Unbegleiteten Einreisen müssen die Zahlen um diese Beträge reduziert werden, um die Situation auf Einheimische erfassen zu können.

2013 Inobhutn., 2492 ohne unbegl. Einr. 454 (18,2%) Kinder unter 6 Jahren, unter 3 Jahren 256(10,3%)

2014 Inobhutn., 2689 ohne unbegl. Einr. 449 (16,7%) Kinder unter 6 Jahren, unter 3 Jahren 275(10,2%)

Auffallend hoch ist die Zahl der unter 3 Jährigen (10,2). Es kann ausgeschlossen werden, dass Kinder in dieser Altersgruppe unter unbegleitete Einreise fallen, somit entfällt der Anteil auf Einheimische – auf bayerische Familien.

Von 2013 auf 2014 haben wir einen leichten Rückgang um 1,5 Prozentpunkte. Insgesamt sind die Herausnahmen aus Bayerischen Familien aber um 7,5% gestiegen.

Beziehungsprobleme und Überforderungen der Eltern oder eines Elternteils sind Problemlagen, die meistens mit leichteren Maßnahmen behoben werden könnten und daher (nach § 1666 BGB) zu bevorzugen sind. Da aber insgesamt 1500 (55,8%) der Inobhutnahmen unter diese Kategorien fallen, muss davon ausgegangen werden, dass auch in Bayern in zunehmendem Maße leichtfertig und übereilt Familien zerstört und Kinder und Eltern ins Unglück gestürzt werden. Auch wenn Bayern zu den zivilisierteren Bundesländern gehört (siehe Risikoeinschätzung), ist auch die bayerische Regierung aufgefordert, dringend Schutzmaßnahmen zum Schutz der Familien vor willkürlicher Zerstörung zu ergreifen.

 

 

http://pressemitteilung.ws/node/611318 vom 14.07.2015

 

Das Problem der Zuständigkeit

 

Die wichtigste und zu vorderste Aufgabe eines Amtsinhabers (inkl. Richter) besteht darin, zu prüfen ob er zuständig ist. Ist er nicht zuständig, darf er nicht in dieser Angelegenheit aktiv werden. Wenn er seriös ist, leitet er den Fall an die zuständige Stelle weiter oder klärt zumindest den Antragsteller darüber auf, an wen er sich wenden muss. Aus Erfahrung weiß ich, dass bei Jugendämter und Familiengerichte ein großes Manko in dieser Richtung besteht. Durch das Anhängen eines Rechtsbehelfs ist formal der Aufklärungspflicht genüge getan. Aber wer liest die schon.

Wie wichtig es ist, den Rechtsbehelf zu lesen, möchte ich Ihnen an folgendem Beispiel demonstrieren. Anlässlich eines Informationsstandes in der Öffentlichkeit hatte der Verein (es war nicht der Verein Kinder sind Menschen) die amtliche Auflage, dass die Handzettel keine Adresse beinhalten durfte – wegen des Verbots der mittelbaren Werbung. Als Versammlungsleiter vor Ort wurde mir der Auflagenbescheid von der Rechtsabteilung weitergeleitet, aber ohne Rechtsbehelf. Aus Bequemlichkeit wurden die „überflüssigen“ Seiten nicht mit kopiert. Da ich Zweifel an der Rechtmäßigkeit dieser Auflage hatte, besorgte ich mir den Rechtsbehelf. Da stand es, schwarz auf weiß; die Handzettel müssen ein ordnungsgemäßes Impressum (inkl. Adresse) aufweisen. Wir änderten kurzerhand unseren Flyer, wobei wir aber das Impressum, nicht wie üblich kaum lesbar klein machten, sondert so groß, dass jeder es lesen konnte. Bei der Kontrolle beanstandete der Polizist auch prompt die Zettel. Auf meinen Hinweis auf den entsprechenden § sagte er nur mürrisch: „Immer diese Widersprüche in den Gesetzen“. Besonders erwähnenswert ist hier, dass niemand in der Rechtsabteilung es für nötig gehalten hat den Rechtsbehelf zu lesen oder weiter zu leiten.

Ich kann jedem nur raten, den Rechtsbehelf zu lesen.

Zurück zum Thema Zuständigkeiten.

Wer ist zuständig im Falle einer Inobhutnahme/Herausnahme durch das Jugendamt? „Natürlich das Familiengericht“, wird jeder sagen.

So einfach ist das aber nicht. Die Herausnahme ist ein Verwaltungsakt. Dafür ist das Verwaltungsgericht zuständig, nicht das Familiengericht. Das Familiengericht ist für die Sorgerechtsangelegenheit zuständig. Für die Klärung der Frage, ob die Herausnahme korrekt (berechtigt) war, ist es nicht zuständig, da es sich dabei um einen Verwaltungsakt handelt. Eine Eingabe ans Familiengericht diesbezüglich ist daher sinnlos.

Kaum einer der Betroffenen weiß das. Sie konzentrieren sich verständlicherweise auf die Sorgerechtsangelegenheit. Wo kein Kläger da kein Richter. Erfolgt keine Klage vor dem Verwaltungsgericht, gibt es keinen Richter. So einfach ist das. Das gebetsmühlenartige Beteuern, dass das Familiengericht für alles zuständig ist, ist ein geschicktes Ablenkungsmanöver, mit dem das Jugendamt geschützt wird.

Jeder kann mithelfen dem Kinderhandel das Genick zu brechen, indem er die Schandtaten korrupter Amtsträger anprangern. Effektive Wege sind, vor dem richtigen Gericht zu klagen und/oder die Verwendung des sehr effektiven Beschwerdewegs. Das kostenlose E-Buch „Gemeinsam gegen illegale Kindesentnahmen“ ist ein Leitfaden hierzu. Es ist auf der Homepage des Vereins Kinder sind Menschen e.V. zu finden.

 

 

http://pressemitteilung.ws/node/634019 vom 13.12.2015

 

Fluch und Segen zugleich

 

Jedes Ding hat zwei Seiten. Oder wie es bei Goethe, in Götz von Berlichingen heißt

„Wo viel Licht ist, ist starker Schatten“. Dies trifft auch auf die Netzwerke Frühe Hilfe zu, besonders aber auf ihre Projekte „Kinder psychisch kranker Eltern“ und „Babylotzen“.

 

Die lobenswerte Idee – die Lichtseite – hinter den Netzwerken ist: Frühzeitig mögliche Gefahren für Kinder zu erkennen und gegen zu steuern.

 

„Die Netzwerke „Frühe Hilfe“ sind im Kinderschutzgesetz (BKiSchG) seit dem 1.01.2012 im Gesetz verankert. Aufgabe dieser Netzwerke ist es, Daten zu sammeln – mit dem Ziel Gefahren für Kinder (fürs Kindeswohl) frühzeitig zu erkennen und Hilfestellung zu geben. Im Bereich Früher Hilfen ist zur frühestmöglichen Erkennung eine Kooperation zwischen Jugendamt und freien Trägern, Gesundheits- und Jugendhilfe, Beratungsstellen, Ärztinnen und Ärzten, Hebammen etc. notwendig. Kooperation bedeutet aber zugleich Kommunikation und Austausch von Informationen. (…)“.1

„Der Datenaustausch zwischen Jugendamt und sogenannten freien Trägern, Gutachter usw. ist zur Erfüllung deren Aufgaben unumgänglich. Die Weitergabe von persönlichen Daten zur Erfüllung amtlicher Aufgaben ist unter Umständen auch ohne Einverständnis der Betroffenen erlaubt – auch an freie Träger, wenn sie amtliche Aufgaben erfüllen. Die Weitergabe ist aber nur in sehr eng begrenztem Rahmen möglich.“ 2 Aufgabe des Netzwerkes Frühe Hilfe ist es daher über diesen Rahmen hinaus Daten zu sammeln bevor ein Eingreifen des Jugendamtes erfolgt.

Zitat: (…) Entscheidend ist ein systematischer und umfassender Zugang zu Familien möglichst bereits während der Schwangerschaft oder im Geburtskontext. Dieser kann über Gynäkologen, Schwangerschaftsberatungsstellen, Geburts- und Kinderkliniken, Hebammen oder niedergelassene Kinderärzte einer Region erfolgen (…) Familienhebammen können bei der Erschließung des Zugangs und bei der Betreuung der Schwangeren und jungen Mütter eine wichtige Rolle spielen. (…) Eine in diesem medizinischen Kontext etablierte Risikoabklärung, die auch soziale und psychosoziale Risiken beinhalten kann, wird nicht als diskriminierend empfunden. (…)3

Das ist ideal, um an Daten zu gelangen, die nichts mit den Aufgaben von Hebammen oder Ärzten zu tun haben. Für die werdende Mutter ist die Hebamme eine Person, der sie vertraut. Das hat auch das Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erkannt, weiter heißt es: „(…) Darüber hinaus zeigt die Erfahrung, dass Eltern – besonders beim ersten Kind – in dem Zeitfenster um die Geburt herum besonders aufgeschlossen für Hinweise, Empfehlungen und Hilfeangebote bezüglich der gesunden Entwicklung und des Schutzes vor Gefährdungen für ihr Kind sind. (…)“3

„Basierend auf diesen Ideen (Erkenntnissen) hat das Nationales Zentrum Frühe den

Babylotsen (gibt es auch unter anderem Namen) ins Leben gerufen. Wir haben den Dokumentationsbogen des Erstgespräches des „Babylotze plus Charité“ Berlin-Projektes auf Sozialdaten - die nicht für die Aufgaben von Hebammen oder Klinik relevant sind - hin überprüft. Ein Großteil der erfassten Daten hat keinen Bezug zur Arbeit von Klink oder Hebamme.“ 1

 

Die Schattenseite

 

„Seit der Etablierung der Netzwerke steigt die Zahl der Inobhutnahmen stetig, am stärksten die Zahl der Inobhutnahmen von Kindern unter 3 Jahren (statistisches Bundesamt DE STATIS). Wir führen diesen Anstieg auf die Aktivitäten der Netzwerke zurück. Da aber gemäß amtlichen Statistiken (DE STATIS) nur etwa 16% der Inobhutnahmen aufgrund akuter Gefährdung (also zwingend) erfolgen, gehen wir von einem hohen Anteil an Missbräuchen aus – auch und besonders im Hinblick auf Sozialdaten.“2 Der nicht mehr abreißende Strom der Beschwerden und Meldungen über den „Kinderklau“ bestätigen dies.

Hier ist die Möglichkeit gegeben bereits vor der Geburt Akten von Kindern anzulegen, die Sozialdaten enthalten, die sie nicht einmal direkt betreffen, ihnen aber später (auch als Erwachsene) zum Verhängnis werden können. Der Gesetzgeber hat es versäumt einen Schutz vor Missbrauch zu schaffen. Sowohl die Netzwerke Frühe Hilfe, als auch die Einrichtung Babylotze sind von ihrer Idee her zu begrüßen. In ihrer derzeitigen Form jedoch nicht zu befürworten. Da die suggerierte Hilfe immer wieder in der willkürlichen Zerstörung von Familien resultiert, kann man werdenden Müttern nur raten: „Schweigen sie!“

 

1) http://kindersindmenschen.com/aufkl%C3%A4rung/esseys/datenschutz.html

2) http://kindersindmenschen.com/aufkl%C3%A4rung/journal%2021.html

3) („BMFSFJ, Ref. 511, Arbeitsgruppe frühe Hilfen/Frühwarnsysteme 16. August 2006 Frühe Hilfen für Eltern und Kinder und soziale Frühwarnsysteme – Aktionsprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Schutz von Kleinkindern, zur Früherkennung von Risiken und Gefährdungen und zur Implementierung effektiver Hilfesysteme -“ )

 

 

 

http://pressemitteilung.ws/node/634657 vom 20.12.2015 Frieden auf Erden

 

Frieden auf Erden

so lautet die christliche Weihnachtsbotschaft. Frieden und Harmonie sind die Dinge die sich die Deutschen am meisten wünschen. So wie jedes Jahr, haben auch heuer wieder Umfragen dieses bestätigt. Das gemeinsame Weihnachten-Feiern mit der ganzen Familie ist ihr größter Wunsch. Dies gilt besonders für Familien mit Kindern.

Aber, auch in diesem Jahr müssen zahlreiche Kinder fern ab von den Menschen, die sie lieben und von denen sie geliebt werden „feiern“. Allzu viele Eltern schauen zu Weihnachten traurig in die leeren Kinderzimmer, weil das Jugendamt ihnen die Kinder weggenommen und in Heimen oder sogenannten Pflegefamilien untergebracht hat. Die Statistiken belegen, dass nur in etwa 16% der Fälle eine akute Gefährdung gegeben war, in den übrigen Fällen war es mehr oder weniger Willkür. Oft wurde nur auf Grund ungeprüfter Gerüchten agiert, die von bösen oder neidischen Mitmenschen gestreut worden waren, oder professionelle Zwietrachtsäer erstellten falsche Gutachten über Eltern, um die Herausnahmen nachträglich zu rechtfertigen.

Unser Weihnachtsbotschaft an alle Betroffenen Kindern und Eltern lautet: „Gebt die Hoffnung nicht auf, viele gute Menschen stehen hinter euch.“ Die Liebe zwischen Eltern und ihren Kindern ist die Klippe an der einst das Schiff des staatlich subventionierten Kinderhandels zerschellen wird.

Frieden und Harmonie bekommen wir nicht von Gott gescheckt, wir müssen uns diese Dinge verdienen. Alle großen Religionsphilosophen vertraten die Ansicht, dass alles was wir tun auf uns zurückfällt, das Gute wie das Böse. Der heilige Franziskus pflegte mit den Worten zu danken: „Vergelte es dir Gott mit dem Hundertfachen von dem was du mir gegeben hast.“

In diesem Sinne wünschen wir allen Menschen, dass sie das im Übermaß bekommen, was sie auch ihren Mitmenschen wünschen. Wir wünschen allen Kindern und Eltern, die durch Willkür getrennt wurden, dass sie zu Weihnachten zusammen sein können.

Wir appellieren an alle Politiker und Verantwortlichen in den zuständigen Ämtern, dass sie wenigstens zu Weihnachten unsere Leitspruch „Kinder sind Menschen“ beherzigen und den „in Obhut“ genommenen Kindern ermöglichen gemeinsam mit und in ihren Familien zu feiern.

Frieden auf Erden, den Menschen, die guten Willen sind.

 

Für den Verein Kinder sind Menschen e.V.

 

 

 

Kinder sind Menschen e.V.