Journal 18

Willkommen bei Kinder sind Menschen e.V.

Kinder sind Menschen keine Ware, kein Eigentum.

 

Sie haben Rechte.

 

Ein Recht auf Familie! Ein Recht auf Liebe und Fürsorge! Ein Recht auf die eigenen Eltern!

Der Baby-Klau und die Hintergründe

Meldungen über „Inobhutnahmen“ von Babys durch das Jugendamt reißen nicht mehr ab. Es liegen sogar Meldungen vor, dass das Jugendamt ungeduldig vor dem Kreißsaal Stellung bezog, um den neuen Erdenbürger der Mutter wegzuschnappen. Einzelfälle, Handlungen bösartiger, sadistischer Jugendamts-Mittarbeiter? Oder steckt mehr dahinter, sind solche Handlungen vielleicht Systembedingt?

Wichtiger als die Frage der moralischen Verwerflichkeit solcher Vorgehensweise ist die Frage, ob und warum diese Fälle zunehmen und warum seitens der Regierung nichts dagegen unternommen wird. Und natürlich die Gretchenfrage: „Was kann eine werdende Mutter tun, um sich und ihr Kind zu schützen?“

Die deutsche Jugendhilfe hat ihre Wurzeln in der Weimarer Republik und im Dritten Reich und ist nach der Gründung der Bundesrepublik (1949) reorganisiert wurden. An der Reorganisation waren ehemaligen Nazigrößen maßgeblich beteiligt (vergl. Die deutsche Schande Der Kinderklau). Seit 2001 ist das Projekt „Kinder psychisch kranker Eltern“ in der Diskussion. Hinter der Philosophie des Projekts steckt die alte Vererbungslehre der NS-Zeit. In den Jahren 2005/6 haben sich die beiden Dachorganisationen AFET und AGJ reorganisiert und üben seither verstärkt Einfluss auf die Politik aus. (Anmerkung: Die Landesjugendämter sind Teil des AGJ.) So wurden in Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern Projekte durchgeführt, um herauszufinden, wie die Kooperation zwischen Erwachsenen-Psychiatrie und Jugendhilfe verbessert werden könnte. Basierend auf den Ergebnissen wurde das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) etabliert.

Primäre Zielsetzung der „Frühen Hilfe“ ist das Sammeln von Informationen über Kinder und Eltern, um Gefahren eine Kindeswohlgefährdung früher erkennen zu können. Die berufliche Schweigepflicht von Ärzten, Lehrern … stand den Zielen im Wege. Das Kinderschutzgesetz, welches 2012 in Kraft trat, hebt die Schweigepflicht aller im Erziehungsbereich und im Gesundheitswesen tätigen Personen faktisch auf. Desweiteren wurde die Netzwerke „Frühe Hilfe“ gesetzlich verankert und das Hebammen-Netz ausgeweitet. Letzteres angeblich um den werdenden Mütter besser und früher helfen zu können.

Die wahren Absichten hinter der Ausweitung des Hebammen-Netzes geht jedoch aus der Veröffentlichung „BMFSFJ, Ref. 511, Arbeitsgruppe frühe Hilfen/Frühwarnsysteme 16. August 2006 Frühe Hilfen für Eltern und Kinder und soziale Frühwarnsysteme

– Aktionsprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Schutz von Kleinkindern, zur Früherkennung von Risiken und Gefährdungen und zur Implementierung effektiver Hilfesysteme -“ hervor.

 

Zitat: „Die Jugendministerkonferenz hat in ihrem Beschluss vom 18./19. Mai 2006 darauf hingewiesen, dass in einer guten Zusammenarbeit und stärkeren Vernetzung zwischen Jugendhilfe und Gesundheitswesen besondere Chancen für konkrete Verbesserungen insbesondere der Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen liegen.(…)

 

Damit ist klar, dass es ums Datensammeln und der Vernetzung von Jugendhilfe und Gesundheitswesen geht.

 

(…) Gesicherte entwicklungspsychologische Forschungsergebnisse zeigen, dass die erste

Entwicklungsphase ab der Geburt von prägender Bedeutung für das gesamte weitere Leben (von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter) ist. (…)

 

[Anmerkung: In diesem Alter kann man Kinder am leichtesten Manipulieren, besonders im Hinblick auf die Genderideologie1. Auch ist die obligatorisch gewünschte Eltern-Kind-Entfremdung problemloser, wenn das Baby seine Mutter nicht oder nur aus seltenen Besuchen kennenlernt.]

 

(…) Zentrale Voraussetzung für die Einleitung von Hilfen ist das frühe Erkennen von Risiken. Dies ist gebunden an die Erreichbarkeit der Eltern. Hier besteht insbesondere in der Schwangerschaft und um die Geburt herum der nahezu lückenlosen Zugang durch das Gesundheitssystem (Gynäkologen, Schwangerschaftsberatungsstellen, Hebammen, Geburtskliniken, Kinderkliniken, Sozialpädiatrische Zentren, Kinder- und Jugendärzte). (…)

 

[Anmerkung: Hier wird klar warum der Ausbau des Hebammen-Netzes so wichtig ist. Mit Hilfe für Mutter und Kind hat das herzlich wenig zu tun. (Anmerkung: Der Bundesrat hatte das Gesetz ursprünglich abgelehnt - wegen dieses Ausbaus – später aber zugestimmt.)]

 

(…) Eine in diesem medizinischen Kontext etablierte Risikoabklärung, die auch soziale und psychosoziale Risiken beinhalten kann, wird nicht als diskriminierend empfunden. (…)

 

[ Anmerkung: Das ist ideal, um an Daten zu gelangen, die nichts mit den Aufgaben von Hebammen oder Ärzten zu tun haben. Auf diese Weise werden die Helfer zu Spionen des Netzwerks Frühe Hilfe, welches dem Jugendamt untersteht. Für die werdende Mutter ist die Hebamme eine Person, der sie vertraut. ]

 

(…) Darüber hinaus zeigt die Erfahrung, dass Eltern – besonders beim ersten Kind – in dem Zeitfenster um die Geburt herum besonders aufgeschlossen für Hinweise, Empfehlungen und Hilfeangebote bezüglich der gesunden Entwicklung und des Schutzes vor Gefährdungen für ihr Kind sind. (…)

 

[Anmerkung: Deshalb sind werdende und junge Mütter die ideale Zielgruppe. Das Vertrauen in die Hebamme oder den Arzt macht sie leichtsinnig. ]

 

(…) Entscheidend ist ein systematischer und umfassender Zugang zu Familien möglichst bereits während der Schwangerschaft oder im Geburtskontext. Dieser kann über Gynäkologen, Schwangerschaftsberatungsstellen, Geburts- und Kinderkliniken, Hebammen oder niedergelassene Kinderärzte einer Region erfolgen, aber auch durch eine Sensibilisierung der (Berufs-)Schulen, Kindertageseinrichtungen und des sozialen Umfelds der Familie (z. B. Nachbarn) eröffnet werden. Familienhebammen können bei der Erschließung des Zugangs und bei der Betreuung der Schwangeren und jungen Mütter eine wichtige Rolle spielen. (…)

 

Jeder ein Spion des Jugendamts!?

 

(…)Risiken u.a. − Proximale (in der Person zentrierte) Risiken (z.B. Traumatisierungen, psychiatrische Erkrankungen, Suchterkrankungen der Eltern) oder soziale distale (nicht unmittelbar von der Persönlichkeit ausgehende) Risiken (z. B. sehr junge Mütter, niedriges Bildungsniveau, Armut, wenig feinfühliges mütterliches Verhalten). (…)

 

[Anmerkung: Dürfen zünftig nur noch Mütter mit Abitur ihre Kinder erziehen? (Das Gros der Pflegeeltern hat keine höhere Bildung und in der Regel keine berufliche Qualifikation als Erzieher oder Pädagoge.)]

 

(…) Nach Feststellung eines Gefährdungspotenzials ist es wichtig, die Familie zu motivieren, ihren Hilfebedarf zu akzeptieren, Hilfe in Anspruch zu nehmen und im Hilfegeschehen mitzuwirken. Diese Motivation muss während des gesamten Hilfeprozesses aufrechterhalten bzw. immer wieder hergestellt werden. Die Fähigkeit zu derartigen Motivationsleistungen muss Bestandteil der einschlägigen Berufsprofile werden. (…)

 

[Anmerkung: Eltern sollen möglichst lange „Hilfe“ akzeptieren (aufgedrängt bekommen). Damit wird ein Spion in die Familie eingepflanzt. ]

 

(…) Für den Fall, dass eine Hilfe abgelehnt oder abgebrochen wird und der Schutz des Kindes dadurch in Frage gestellt wird, sind geeignete Maßnahmen zur Abwendung der Gefahr einzuleiten (z. B. Inobhutnahme des Kindes, Anrufung des Familiengerichts). (…)

 

Wer das Ausspionieren nicht zulässt, wird mit Kindesentzug bestraft. Dafür gibt es ausreichende Beweise.

 

Das es nicht (nur) ums Kindeswohl geht – wie immer beteuert wird – zeigt der Folgende Satz: (…) Nur wenige der gesichteten Projekte und Modelle sind darauf ausgerichtet, besonders belastete Zielgruppen systematisch zu erreichen, Risiken zu erkennen und bedarfsgerechte Hilfen bereitzustellen. (…)

 

Und, was halten Sie von dem folgenden Satz?

 

(…) Die Zivilgesellschaft soll hinsichtlich der Bedeutung der frühen Kindheit, des erforderlichen Schutzes von Kindern und der gesamtgesellschaftlichen Mitverantwortung sensibilisiert werden. (…)

 

Es hat den Anschein, dass das Familienministerium die Angelegenheit als militärische Operation betrachtet. Wer ist denn in diesem „Krieg“ der Feind? Die Eltern? Die Kinder?

 

Besondere Brisanz erhalten die Netzwerke Frühe Hilfe2 durch die in Familiengerichtsverfahren obligatorischen psychologischen Gutachten. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen von seriösen Fachleuten sind diese Gutachten überwiegend unzureichend oder schlichtweg falsch. Dennoch dienen diese Gutachten als Entscheidungsgrundlage für Gerichte und sie dienen den Jugendämtern für später. Wer einmal in dem Netz gefangen ist kommt kaum noch heraus.

 

Risikoeinschätzung

 

Wer ist der Gefahr am meisten ausgesetzt, ein Baby weggenommen zu bekommen?

- Jede Mutter, der schon mal ein Kind weggenommen wurde

- jede Frau, die eine Therapie beim Psychologen/Psychiater macht oder mal gemacht hatte

- jede Frau, die als Kind selbst ihren Eltern weggenommen wurde.

- Empfänger von Hartz 4 sind ebenfalls gefährdet.

 

Wer zu dieser Risikogruppe gehört, tut gut daran sein Baby im Ausland zur Welt zu bringen.

Im Übrigen sollten man äußerste Vorsicht beim unterschreiben von Schweigepflichtentbindungen walten lassen (vergl. Journal 5 und 7). Man muss davon aus gehen, dass alles was man sagt vom Netzwerk erfasst und zum Schaden der Familie verwendet wird – auch über Generationen (vergl. Journal 6). Als Zulieferer des Netzwerks kommen alle Ämter und Ärzte, Psychologen, Schulen, Kindergärten und sogar Familiengerichte in Frage. Vorsicht bei Scheidungen und/oder Sorgerechtsstreitigkeiten!

 

Vorbeugung:

 

Widerrufen Sie alle Schweigepflichtentbindungen, die Sie jemals unterschrieben haben.

Das Spionagenetz bietet zwar ideale Voraussetzungen für den Baby-Klau, aber es gibt weitere Faktoren, die den Baby-Klau lukrativ machen.

Zum einen ist der Marktwert eines fremduntergebrachten Kindes umso größer, je jünger es ist (vergl. Journal 13). Zum anderen sind sie leichter zu halten, wenn sie noch nicht laufen können. In 2013 wurden 1668 Kinder und Jugendliche wieder in Obhut genommen, nachdem sie zuvor aus dem Heim oder der Pflegefamilie vor dem staatlich verordneten Kindeswohl geflohen waren (Statistisches Bundesamt: Vorläufige Schutzmaßnahmen Liste 7.1 Spalten 54,55,63 und 64) 82,1% davon im Alter über 9 Jahre. Als Hauptgrund für Inobhutnahmen/Herausnahmen aus Heimen und Pflegefamilien (2013 waren es 11,2%) wird Integrationsprobleme genannt.

 

1) Genderideologie: Politische Ideologie, die die Gleichschaltung der Geschlechter zum Ziel hat. Dies beinhaltet die Erziehung der Kinder (möglichst im Kleinkindesalter) zur sexuellen Gleichwertigkeit zu erziehen. Das bedeutet, alle sollen bisexuell heranwachsen.

2) Netzwerke Frühe Hilfe: Es gibt regionale Netzwerke, die in den jeweiligen Ländernetzwerken zusammengeschlossen sind. Die Ländernetzwerke sind über eine Koordinationsstelle bundesweit miteinander vernetzt sind.

 

Kinder sind Menschen e.V.