Journal 14

Willkommen bei Kinder sind Menschen e.V.

Kinder sind Menschen keine Ware, kein Eigentum.

 

Sie haben Rechte.

 

Ein Recht auf Familie! Ein Recht auf Liebe und Fürsorge! Ein Recht auf die eigenen Eltern!

Gutachter beobachten

 

Das Problem Gutachter ist bereits im Journal 4 ausführlich behandelt. Das Urteil des Oberlandesgerichts Hamm, 14 UF 135/14 vom 03.02.2015 bringt vielen Betroffenen die Möglichkeit, sich vor Lügen und Fehlinterpretationen durch korrupte Gutachter zu schützen.

 

Falsche Beschuldigungen, an den Haaren herbeigezogene Begründungen und damit einhergehende Stigmatisierungen der Eltern/Elternteile sind leider an der Tagesordnung. Die verheerenden Folgen für die betroffenen Familien beschränken sich nicht nur auf den möglichen Verlust der Kinder, sondern führen nicht selten zur sozialen Ausgrenzung der Betroffenen, besonders, wenn sie zu Unrecht als kriminell oder psychisch Krank bezeichnet werden. Durch das generationenübergreifende Vorgehen der Jugendämter, können „Fehldiagnosen“ auch für deren Kinder und Kindeskinder eine Gefahr darstellen. (Vergl. Journale Nr.6, Nr.7 und Nr.9). Daher ist der Schutz vor dubiosen Gutachtern eine wichtige Angelegenheit.

Seit langem empfehlen wir unseren Mitgliedern eine Begutachtung abzulehnen. Nicht nur wir. In einem Interview mit Arche TV (Arche VIVA) sagt der renommierte Anwalt Th. Saschenbrecker: „Zum Großteil müssen wir leider den Mandanten inzwischen empfehlen keine Gutachten mehr zu machen ...“ https://www.youtube.com/watch?v=xbyX8CHeAxw Leider hat sich diese Erkenntnis noch nicht allgemein durchgesetzt. Viele, viel zu viele Anwaltskollegen raten immer noch zur Begutachtung.

Das OLG Hamm hat einen Gutachter angewiesen einen neutralen Beobachter zuzulassen.

Aus dem Urteil „Leitsätze: „Einem medizinisch oder psychologisch zu begutachtenden Beteiligten ist bei einem Untersuchungstermin bzw. Explorationsgespräch des Sachverständigen die Anwesenheit einer Begleitperson ohne Äußerungs- bzw. Beteiligungsrecht zu gestatten (Anschluss an OLG Zweibrücken FamRZ 2000, 1441; LSG Rheinland-Pfalz NJW 2006, 1547).“ Auch nennt das OLG alternativ, Tonaufzeichnungen anstelle des Beobachters zu akzeptieren. Zitat: „Deshalb hat der Senat die Sachverständige zur Zulassung einer sich am Gespräch nicht beteiligenden Begleitperson angewiesen. Sofern sie allerdings noch zu einem Einvernehmen mit dem Antragsgegner darüber gelangen sollte, dass eine Tonaufzeichnung der Anwesenheit einer Begleitperson vorzuziehen ist, weil dies zu einer noch geringeren Beeinträchtigung des Explorationsergebnisses führt und die Begleitperson ohnehin kein Beteiligungsrecht hat, wäre der Weisung des Senats auch durch die Tonaufzeichnungsmöglichkeit Genüge getan.“

Daraus ergibt sich eine weitere Möglichkeit. Auch wenn dies nicht explizite in dem Urteil steht, so kann man sich doch darauf beziehen. Gemäß einer Empfehlung des Psychologenverbandes, sollen Gutachter Tonaufzeichnungen ihrer Explorationsgespräche machen. Nicht alle Gutachter machen solche Aufzeichnungen. Uns liegen Meldungen vor, dass Gutachter sich weigerten den Betroffenen Einblick in ihre Aufzeichnungen zu erlauben. Nach dem o.g. Urteil sollte es nun möglich sein Zugang zu den Aufzeichnungen zu erzwingen.

Das Hinzuziehen eines Beobachters oder Tonaufzeichnungen schützen nicht vor Fehlinterpretationen seitens des Gutachters. Aber die Gewissheit, dass jemand ihm auf die Finger schaut, könnte durchaus dazu führen, dass er von dreisten Lügen Abstand nimmt. Ein Ersatz für eine Ablehnung ist es jedoch, wegen der extremen Wahrscheinlichkeit eines Fehlurteils, nicht. Wurde jedoch eine Ablehnung versäumt, können frühere Aufzeichnungen allerdings, im Nachhinein Lügen aufdecken.

Zum Thema Gutachter und Qualität der Gutachter geben folgende Videos Auskunft.

 

https://www.youtube.com/watch?v=mVlgyk5iYkk

https://www.youtube.com/watch?v=nHdZbJbZ7T4 Die Richter und ihre Denker – Strukturen in der Justiz und im Gutachterwesen

 

 

Kinder sind Menschen e.V.

Aufruf zur Solidarität

 

Staatliche Willkür und Korruption blüht und gedeiht nur dort wo die Opfer schweigen. Korrupte Typen scheuen nichts mehr als das Licht der Wahrheit. Sie verstecken sich hinter Lügenberichten, hinter ihren Ämtern, hinter Vorgesetzten, die noch schlimmer sind als sie.

Richten Sie Ihr Licht der Wahrheit auf die Kinderdiebe und Kinderhändler.

Getrennt marschieren, gemeinsam zuschlagen, das ist der Weg.

Wie Sie effektiv und gefahrlos gegen unsere gemeinsamen Feinde vorgehen können lesen Sie auf unserer Seite "Ihre Aktionen".